Montag, Juni 05, 2006

 
Was für ein Abend!

Die Grotesken Lesung im „Lasst uns Freunde bleiben“ in Berlin Prenz´lberg.
Sehr spannend, in der Tat auch grotesk - und ein wirklich lustiges Gefühl, all den Personen zu begegnen, deren Geschichten man seit Monaten im Netz lauscht. Bestell´ mir einen Drink, stehe an einer Ecke gelehnt auf der kleinen Treppe und beobachte die Damen und Herren, die heute Abend vermutlich hier lesen werden. Wer ist wer? Dort, dass muss Frau Modeste sein, da vorne das kann nur das wortgewandte Wortschnittchen sein. Stehe grinsend an der Ecke und überlege, welches Gesicht zu welchem Blog gehört...

Plötzlich stürtzt eine etwas ältlich erscheinende Dame auf mich zu (gefühltes Alter etwa Mitte 40, aber ich hatte schon ein Bier), stellt sich mit ihrem Nickname vor und fängt an, mich anzumachen! Wer kann das nur sein? Klar, die Frau X natürlich! Schön, dass man sich mal kennen lernt... Relativ uncharmant lässt sie ihre Kommentare ab (will heißen: Monolog) und verschwindet spontan wieder... hm?! Huups, was für ´ne Zicke, oder nur PMS? Anyway, bin eigentlich hier, um mich zu amüsieren...

Schnell kommt man mit den Leuten in´s Gespräch, trinkt und lauscht den kurzweiligen Geschichten von Kid37, Herrn Ole - extra angereist aus Absurdistan und Mr. Burnster. Ja Leute, soo kennen wir euch! „My favorite story“ war übrigens, eine lustige Begebenheit in einem Zug, welche Ole in russischem Akzent zum besten gab. Klasse, einfach nur geil! Wunderbare Lesung, Respekt auch an Herrn Burnster und Kid37, hat mir wirklich gut gefallen.

Extra angereist aus Kiel, gesellte sich Herr MC Winkel in äußerst charmanter Begleitung zu uns an den Tisch. Nach der Lesung und dank GPS im Nichtraucher Opel, stürzten wir uns in´s nächtliche Partyleben und ließen den Abend in einer Lounge über den Dächern von Berlin ausklingen.



King Fisher, J.& MC Winkel, Burnster et moi

Comments:
da steht ja ein Aschenbecher auf dem Tisch! :)
 
Ja, ertappt. Minimaler Ausrutscher...
 
Wollte man es mit wissenschaftlicher Genauigkeit nehmen, müsste man "Absurdistan" in diesem Fall durch "Münster (Westfalen)" ersetzen, genauso wie ich auch eigentlich ja nur profaner Ostfriese und kein Absurdistani bin. ;) Ich habe den Weg ins Magnet auf jeden Fall keineswegs bereut, ihr den Dachloungeabend anscheinend ja auch nicht.
 
Und Ole, hast du im Magnet wenigstens auch ´nen Karaokesong zum besten gegeben, oder dich nur über die anderen amüsiert? :)
 
Es gab keine Karaoke, aber großartige Rockmusik - ganz nach meinem Gusto.
 
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