Dienstag, Juni 27, 2006

 
Drei ......? mit dem Kontrabass...

Wer kennt dieses Liedchen nicht?!
Als Ghana heute Fussball spielte, hörte man immer wieder das Wort: „Ghanaer“
Ein Ghanaer?? mit dem Ball am Schuh...
Ich finde ja: die heißen Ghanesen!
Zur chinesischen Bevölkerung, sagt man schließlich auch nicht „Chinaer“, oder?

 

Was für ein Sommer!

Mit der Fussball WM kam auch prompt das geile Wetter, so dass man im Freien sämtliche Spiele mitverfolgen konnte. Eine der schönsten Orte, um ein Spiel anzuschauen, fand ich den Pfefferberg in der Schönhauser Allee. Moderne Großbildleinwand, inmitten dieser morbidern Ruine – tolle Location!

Obwohl ich bisher kein großer Fan von diesem Sport war, packte mich spätesten dann das Fussballfieber, als ich anfing bei „betandwin“ raffiniert meine Wetten zu platzieren :-) Mit 50Euro angefangen, einen Begrüßungsbonus von 30Euro kassiert und mit weiblicher Intuition (ohne viel Fussballwissen) 150Euro draus gemacht... da fiebert man bei jedem Spiel euphorisch mit. Dramatisch fand ich, als Australien nach spannendem Spiel in den letzten Sekunden der Nachspielzeit wegen einem Elfmeter ausscheiden musste... die Jungs waren einfach die bessere Mannschaft – blöd gelaufen! Schade, haben gut gekämpft, besser als die Italiener!


Anyway, mit viel Fussball schauen und am Badesee relaxen ist nun erstmal Schluss. Nach erfolgreichem Bewerbungsgespräch und Probearbeitstag, habe ich endlich wieder einen neuen, interessanten, festen - und vorallem nicht schlecht bezahlten JOB! Muss nur schauen, wie ich mein Fernstudium nebenbei weiterhin auf die Reihe kriege, aber die Hälfte „is already done“...

Außerdem gibt es noch einen guten Grund zum feiern: Junior hat es zwar lange spannend gemacht, meine Nerven strapaziert, immer gesagt:" ich mach´das schon, halt dich da raus..." - recht hat er gehabt! Nun steht fest, dass er nach den Ferien die 13. Klasse besuchen wird!

Das Universum scheint meine Wünsche (fast alle) gehört zu haben und an deren Erfüllung zu arbeiten!

Ach ja, was für ein geiler Sommer!


Montag, Juni 19, 2006

 
Shoppen - Frauen beim Einkauf technischer Geräte

Wieviel % Rabatt kann man auf ein bereits reduziertes Produkt bekommen?
Mit meiner Freundin betrete ich die Filiale eines Großdiscounters, welcher u.a. damit wirbt:“Ich bin doch nicht blöd!“, um eine Stereoanlage von Bose zu erwerben. Das Objekt der Begierde ist bereits (oder angeblich) von 1099,- Euro UVP des Herstellers, auf 899,- Euro reduziert. Wir sind gut vorbereitet: Dekolteé fast bis zum Bauchnabel, vorher die Möpse noch mal zurecht gerückt (oder wozu hat man sonst gewisse weiblichen Vorzüge *grins*). Los geht´s!
Der Verkäufer kommt auf uns zu, wir lassen uns ausgiiiebig beraten (obwohl wir vorher schon genau wussten, was wir kaufen wollen), dann bekunden wir beiläufig unser eventuelles Kaufinteresse. Nur soviel wollten wir eigentlich nicht ausgeben, zuckersüß lächelnd... 100.- Euro sollten schon drin sein! Nach ca. einer halben Stunde haben wir einen Rabatt von 50,- Euro ausgehandelt. Das kann der Verkäufer nur leider nicht allein entscheiden. Wir warten also auf das O.K. von oben.
Kurze Zeit später kommt unser Verkäufer mit der erwarteten Absegnung für den Rabatt zurück, na geht doch! Mittlerweile ist er aber nicht mehr der einzigste Verkäufer der uns aufmerksamer Weise seine Dienstleistungen anbieten möchte, wir werden sogar gefragt, ob wir vielleicht Hilfe beim Aufbauen der Anlage benötigen?! Och nö, das können wir Mädels doch schon allein!
Hm, meine Freundin meint, mit mehr Ausdauer wären vielleicht noch etwa 30,- Euro mehr drin gewesen. Naja, beim nächsten Mal geben wir uns mehr Mühe, hatten halt ´nen schlechten Tag!

Sonntag, Juni 18, 2006

 
Weisheit einer älteren Dame:

Queen Elisabeth II. sagte gestern zu einem Reporter etwa folgendes: "Alt werden ist nicht schwierig, man muss dazu nur lange genug leben!" Tja 80 Jahre hat ´se ja schon mal geschafft, mit dieser Einstellung...

 

Abseits

„Du Schatz, was ist eigentlich ein Abseits? Wieso hat das Tor denn jetzt nicht gezählt? Der Ball war doch drin!?“
Er (ganz großkotzig und grinsend): „Ach nö, sag jetzt nicht, du weißt nicht was ein Abseits ist!“
Ich: „Na sag´doch mal!“
Zwischendurch fällt ein „Fasttor“ und für ihn ist das Thema wohl erledigt...
Ich (nicht locker lass): „Also, was ist denn nun ein Abseits?“
Er: „ Wenn ein Angreifer auf ´s Tor schießen will und hinter der Gegenmannschaft noch wer aus seiner Mannschaft steht, praktisch hinter der Linie.Verstanden, hä?“
Ich: „Nö, wieso da war doch gerade überhaupt keine Linie!“
Er (schon etwas genervt): „Mensch, die Linie musste dir halt einfach denken.“
Ich: „Iss ja schon gut, wollt´ja nur..., guck´ ich eben morgen bei Google nach, vielleicht finde ich dort eine bessere Erklärung.“
Er: „Hach, gib´mal deine Haribo Dinger her...“

Er baut ein Abseits auf und erklärt. „So jetzt verstanden?“


Ich: „Ja klar, warum hast´e das denn nicht gleich gesagt, ist doch ganz einfach! Ähm, und wieso war das eben ´ne Schwalbe und kein F... Okay is ja schon gut, aber ich hätte dafür ´ne gelbe Karte gegeben...“


Donnerstag, Juni 15, 2006

 
An Orgasm is as good as any?!

Schon oft wurden Vergleiche oder regelrechte Mutmaßungen angestellt, wie Männer und Frauen ihren Höhepunkt erleben. Wie also erlebt und genießt Mann oder Frau diesen Moment? Tja, was soll ich dazu noch sagen? Tut mir ja echt leid für euch, Jungs.

Mittwoch, Juni 14, 2006

 
Wer ihn in´s Freie holt, dazu noch den Größten hat, macht den besten Umsatz!

Die Kneipenmeile in der Simon-Dach-Str. wurde kurzerhand zum riesigen Freiluftkino umfunktioniert. Jeder noch so kleine Imbiss hat seine Tische und Stühle draußen und natürlich einen Fernseher. Die Kleinsten, haben sogar oft den Größten! Auf einer Strecke von 500m, zählte ich im vorbei gehen ca. 15 von den flimmernden Dingern. Einen Platz bekommt man kaum noch und alle starren wie gebannt auf das grün flackernde Bild. Die Kellnerinnen haben alle Hände voll zu tun um die durstige Meute zu versorgen und sind schwer am Rotieren. Dann schießt Brasilien ein Tor und ein ganzer Straßenzug jubelt... Friedrichshain im Fußballwahn!


Montag, Juni 12, 2006

 
Fußball schauen beim Chinesen

War schon ewig nicht mehr chinesisch Essen, eigentlich mag ich Thai und Sushi lieber. Mein Begleiter hatte aber gerade Appetit auf sauer – scharfe Suppe und Dim Sum. Okay, wenn es dort einen Fernseher gibt, warum nicht. Wir konnten uns die besten Plätze aussuchen, da wir die einzigsten Gäste waren. Mit dem ersten Getränk brachte man uns gleich die Fernbedienung mit und ließ uns freie Hand. Der Fernseher war recht klein und jedesmal, wenn draußen die Straßenbahn vorbei fuhr, verschwand das Bild für einige Sekunden. Der Kellner war soo aufmerksam, dass er irgendwie schon wieder aufdringlich erschien, dabei wollte ich doch einfach nur in Ruhe meine äußerst leckeren Hühnerfüße verspeisen...


Sonntag, Juni 11, 2006

 
Treffen im " Lasst uns Freunde bleiben!?"

Die Lesung war klasse, gerne wieder!

Aber, welche Zutaten braucht man für einen spannenden Abend?

Klar, was zu Trinken, eine feine Location und...

... die passenden Leute. Am besten solche, die sich bereits kennen und die eine schöne Vorgeschichte verbindet. Hust!

Nie schlecht ist eine Exbeziehung, besser noch zwei, und eine Möchtegern-Zukünftige.

Also drei Mädels und ein Hahn im Korb.

Zu beobachten gab es : Einen Hahn, der eher ungeschickt auf mehreren Eiern balancierte, die alte Ex voller Staunen, die jüngere Ex zwischen den Stühlen und die dritte, die den Armen von den Eiern warf.

Wir Mädels sind nicht stutenbissig, das ist ein Gerücht. :-)

Aber das Ganze erinnerte auch eher an eine Hühnerleiter.

Die spannende Frage war: Wer sitzt oben?

Irgendwie erinnere ich mich an ein leichtes Schwindelgefühl.
Lag wohl daran, dass ich oben saß und der Rest der Manschaft so auf der Leiter tobte, das sie schwer ins Schwanken geriet.

Der leckere Wein tat ein übriges.

Aber auf einer Leiter herrscht ja auch ein Sozialgefälle – hier zwischen Charlottenburg (unten) und Friedrichshain (oben).

Diese Frontlinie hat bei uns auch eine schöne alte Tradition.

Also Ihr seht: Alles da, was man für einen unvergesslichen Abend braucht.

Und so war er's dann auch.

Freitag, Juni 09, 2006

 
„Strukturen: Architektur & Couture“

Vernissage des Fotografen Bernd Boehm im Swissotel am Ku´damm (Augsburgerstr.44).

Im kleinen Kreise geladener Gäste, durften wir gestern Abend die Werke des Künstlers Bernd Boehm bewundern. Seine Fotografien sind eine futuristische Mischung aus den klar strukturierten Linien moderner Architektur und farbenfroher Mode, welche fast symbiotisch miteinander verschmelzen. (Bild: der Gastgeber, der Künstler und der Chef de Cuisine)



































Dazu kredenzte der Berliner Meisterkoch Tim Raue seine kulinarischen Kreationen der Haute Cuisine. Ein Hochgenuss für Auge und Gaumen!


Montag, Juni 05, 2006

 
Was für ein Abend!

Die Grotesken Lesung im „Lasst uns Freunde bleiben“ in Berlin Prenz´lberg.
Sehr spannend, in der Tat auch grotesk - und ein wirklich lustiges Gefühl, all den Personen zu begegnen, deren Geschichten man seit Monaten im Netz lauscht. Bestell´ mir einen Drink, stehe an einer Ecke gelehnt auf der kleinen Treppe und beobachte die Damen und Herren, die heute Abend vermutlich hier lesen werden. Wer ist wer? Dort, dass muss Frau Modeste sein, da vorne das kann nur das wortgewandte Wortschnittchen sein. Stehe grinsend an der Ecke und überlege, welches Gesicht zu welchem Blog gehört...

Plötzlich stürtzt eine etwas ältlich erscheinende Dame auf mich zu (gefühltes Alter etwa Mitte 40, aber ich hatte schon ein Bier), stellt sich mit ihrem Nickname vor und fängt an, mich anzumachen! Wer kann das nur sein? Klar, die Frau X natürlich! Schön, dass man sich mal kennen lernt... Relativ uncharmant lässt sie ihre Kommentare ab (will heißen: Monolog) und verschwindet spontan wieder... hm?! Huups, was für ´ne Zicke, oder nur PMS? Anyway, bin eigentlich hier, um mich zu amüsieren...

Schnell kommt man mit den Leuten in´s Gespräch, trinkt und lauscht den kurzweiligen Geschichten von Kid37, Herrn Ole - extra angereist aus Absurdistan und Mr. Burnster. Ja Leute, soo kennen wir euch! „My favorite story“ war übrigens, eine lustige Begebenheit in einem Zug, welche Ole in russischem Akzent zum besten gab. Klasse, einfach nur geil! Wunderbare Lesung, Respekt auch an Herrn Burnster und Kid37, hat mir wirklich gut gefallen.

Extra angereist aus Kiel, gesellte sich Herr MC Winkel in äußerst charmanter Begleitung zu uns an den Tisch. Nach der Lesung und dank GPS im Nichtraucher Opel, stürzten wir uns in´s nächtliche Partyleben und ließen den Abend in einer Lounge über den Dächern von Berlin ausklingen.



King Fisher, J.& MC Winkel, Burnster et moi

Freitag, Juni 02, 2006

 
Laster (Part I)

Es gibt drei Laster in meinem Leben, die ich sorgfältig pflege. Mit zweien davon kann ich ganz gut leben. Nummer drei ist jedoch so überflüssig, wie Briefmarken sammeln oder ein Hustler Abo für Blinde. Zudem ist es auch noch gesundheitsschädigend. Ja, ich meine das Rauchen! Selbstverständlich weiß ich auch ohne die bescheuerten Kommentare, welche beidseitig von jeder Packung lächeln, welche Konsequenzen ich freiwillig in Kauf nehme – an hinreichender Erkenntnis mangelt es also nicht. Es ist vielmehr dieses permanente Verlangen, meine Lungen mit diesem Dreck füttern zu müssen.
Was tun? Mit gutem Vorsatz marschierte ich geradewegs in die nächste Apothe und ließ mich beraten. Der Dame in der Oberbaum Apotheke musste man jede Information aus der Nase ziehen. Mit einem Päckchen Nikotin Kaugummis verließ ich letztlich den Laden. Mein Plan war, heute nochmal richtig ein bis zwei (Schachteln) durchziehen und ab Morgen qualmfrei nur noch Kaugummis zu kauen. Diese Dinger schmecken wirklich abartig widerlich und mir wurde übel davon, darauf musste ich mir erst mal eine anzünden. Projekt verschoben!
Einen Monat später, der nächste Versuch: Raucherpflaster – 52,5mg Nikotin – volle Dröhnung also. Diese Pflaster merkt man nicht weiter, vergisst sogar, dass man gerade eins trägt und kann nebenbei noch locker ´ne Schachtel Zigaretten rauchen, kein Problem.
Dritter Versuch: morgens nach dem Aufstehen, zwei Pflaster aufgeklebt! Wow, den ganzen Tag keinen Bock auf Zigaretten gehabt! Selbst abends, in einer verräucherten Spilunke mit reichlich Alkohol intus, hätte mich das Rauchen nicht mal peripher tangiert.
Seit ca. 48Std. keine Zigarette mehr geraucht, dafür drei Pickel im Gesicht bekommen! Bin gespannt, wie´s weiter geht und wünsche mir sehr, dass ich durchhalte!

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