Montag, Mai 29, 2006

 
Unsere Kinder sind, was wir aus ihnen machen

Seit Tagen gehen die Meldungen des furchteinflößenden Amoklaufes eines 16-jährigen, nach der Eröffnung des neuen Hauptbahnhof´s, durch die Presse. Kaum vorstellbar, wieso, ein „fast noch Kind“, eine so schlimme und folgenschwere Tat begehen konnte. Für mich ist ganz klar, die Mutter ist diejenige, welche in erster Linie die Schuld daran trägt! In zweiter Linie trägt unser feiner „Sozialstaat“ die Mitverantwortung dafür – durch Bürokratie und zum Himmel schreiende Ignoranz gegenüber denen, die mal unsere /ihre Rente verdienen sollen.

Hilfeschreie ersticken ungehört. Stauen sich auf, in unberechenbaren Aggressionen und am Ende, will keiner was davon bemerkt haben. Mitgefühl, Mitdenken und Zivilcourage scheinen in unserer Gesellschaft völlig abhanden gekommen zu sein. War dies die traurige Quittung dafür? Unschuldige, oder besser: eine anonyme Gesellschaft zu bestrafen? Opfer oder Täter? Was hat die Mutter in den letzten 16 Jahren gemacht? Wie taub und zugedröhnt muss man als Mutter sein, um nicht mit zu bekommen, dass man seinen Sohn zum Monster heranwachsen lässt?!

Was hatte ein Junge in diesem Alter, um diese Uhrzeit noch auf der Straße zu suchen? (Gut, vielleicht bin ich da etwas zu konservativ.) Sollten wir nicht unseren kleinen „Prinzen und Prinzessinnen“ all unsere Liebe, Geborgenheit und Schutz geben?

Ich finde, die Mutter sollte mindestens die halbe Haftstafe für ihren Sohn mit abbrummen! Schließlich hatte sie es in der Hand, einem unschuldigen Kind das beste mit auf seinen Lebensweg zu geben. Wie gleichgültig, lieblos und blind muss man sein, um einen solchen Hass und aufgestaute Aggressionen in seinem Kind keimen zu lassen? Wie einsam, verlassen und krank muss sich ein Teenager fühlen, um betrunken solch´ eine schreckliche Tat zu begehen?

Comments:
Richtig! Was ist mit dem Vater?
 
Ach Väter, manche sind schon weg, da ist ihr Kind noch nicht mal da. Nein, ich finde den Müttern obligt (leider) die Entscheidung, in sich etwas heranwachsen zu lassen oder nicht, und dann die Verantwortung dafür zu übernehmen. Wenn der Partner trotzdem bleibt, ist das für das Kind sicher von Vorteil. Wichtig, ist auf jeden Fall ganz viel Liebe und Zuwendung, das bildet wiederum Vertrauen, gibt Schutz und Rückhalt.
 
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