Sonntag, April 30, 2006

 
Melancholie

Nachdem wir beschlossen hatten, das verregnete Wochenende lieber in Berlin zu verbringen, ist unser kleiner Ausflug nach Sachsen buchstäblich in´s Wasser gefallen. Danke, Petrus!!!
Eine gute Gelegenheit, sich die „Melancholie“ in der Neuen Nationalgalerie anzuschauen. Trotz des strömenden Regens, wickelte sich eine lange Warteschlange von kunstbegeisterten Besuchern um sämtliche Ecken des Gebäudes, oh jeh! JF und SW machten auf dem Absatz kehrt und fuhren zurück nach hause. Wir waren nach ca. einer Stunde drin.

Das Warten hatte sich gelohnt! Die Ausstellung beginnt bei den Ursprüngen der Melancholie in der Antike, zieht sich durch das Mittelalter bis hin zur Moderne. Dürers Meisterstiche im Original zu sehen fand ich sehr spannend, sind kleiner als ich dachte! Zwischen Himmel und Hölle, Genie und Wahnsinn drängten sich begeisterte Besucher um Kunstwerke von Bosch, Cranach, Goya, Picasso, Ernst, Dix, Dali und anderer namenhafter Künstler und Visionäre.

Ein Highlight, zwischen den überwiegend oft recht düster und bedrohlich wirkenden Werken, fand ich die Skulptur des dicken Mannes von Ron Mueck.

Spannend, kontrastreich und unbedingt sehenswert! Kann ich wirklich nur empfehlen!
Wer noch nicht da war, sollte sich beeilen, denn die Ausstellung läuft nur noch ´ne Woche.

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