Montag, April 10, 2006

 

4.berlin biennale für zeitgenössische kunst

Seit dem 25.03.06 kann man wieder rund um die Auguststraße in Mitte die künstlerischen Ergüsse internationaler Künstler begutachten. Interessanter Weise bewegt sich der Trend weg, von der auf Leinwand gebannten Kunst und Fotografie – hin zu Videoinstallationen. Unter dem Motto „Von Menschen und Mäusen“ tobten sich die Künstler kräftig aus. Im Vorfeld las ich, dass es u.a. um eine Offenbarung von Geburt und Verlust, Sterben und Aufgeben, Angst und Paranoia geht... Gut - diese Themen wurden offenbar bestens bedient: recht geschmacklos aufgenommene Fotos einer Hausgeburt, ein Video, in dem eine junge Frau einem wohl gerade verstorbenen (?) alten Mann noch mal an die Wäsche geht (erinnerte mich ein wenig an die Geschichten von Charles Bukowski) – aber vielleicht war er auch gar nicht tot... , ein Video in dem anscheinend Schlafende glücklich verbrennen, visuell dokumentierte Drogen- und Alkoholexzesse, och ja – das Leben kann schon schön sein - oder der Tod? Jeder verarbeitet sowas ja anders! Bei manchen Künstlern war ich mir nicht sicher, ob sie nicht vielleicht in jungen Jahren zu viele Splatter Movies gesehen haben?!

Hm, ja – gut, einige Exponate haben mir auch gefallen. Die Videoinstallationen von Otto Mühl fand ich absolut klasse! Die Gemütsregungen der Besucher waren ausgeprochen interessant und aussagekräftig. Eher eine lustige Art der Begegnung zwischen Kunst und kunstinteressierten Besuchern...

Schaut´s euch am besten selbst an!

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